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Sprüche über Angst

409 Sprüche — Seite 2

Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.

Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.

  1. Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber

    Epikur

  2. Die Sorge verleiht kleinen Dingen einen großen Schatten.

  3. Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

    George Bernard Shaw

  4. Es ist närrisch heute unglücklich zu sein, nur weil du es in der Zukunft vielleicht einmal sein wirst.

    Seneca

  5. Reue ist oft nicht so sehr das Bedauern über das Böse, das wir getan haben, als die Furcht vor dem, was uns daraus erwachsen könnte.

    François de la Rochefoucauld

  6. Unnötige Sorgen? Vergebens, dass du dich ängstigst und kränkst. Freue dich deines Lebens: es ist schon später, als du denkst!

  7. Die Liebe vernichtet alles Böse und macht frei von aller Angst.

    Hildegard von Bingen

  8. Es gibt keine Seelenangst, bis man Kinder hat.

  9. Habe keine Angst vor Widerstand – denke daran, dass es der Gegenwind und nicht der Rückenwind ist, der einen Drachen steigen lässt.

  10. Wirf Deine Angst ab, verlass Dich auf Deine inneren Hilfsquellen. Vertraue dem Leben, und es wird's Dir vergelten. Du vermagst mehr, als Du denkst.

    Ralph Waldo Emerson

  11. Ein Feigling ist jemand, der in gefährlichen Situationen mit den Beinen denkt.

    Ambrose Bierce

  12. Es gibt niemanden, der sich einer Frau gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher verhält, als ein Mann, der um seine Männlichkeit bangt

    George Eliot

  13. Was zagst du, Herz, in solchen Tagen, wo selbst die Dornen Rosen tragen?

    Ludwig Uhland

  14. Ob du glaubst, du kannst es, oder es nicht glaubst - du hast recht.

    Henry Ford

  15. Lüge und Unaufrichtigkeit kennzeichnen den Furchtsamen; Treue und Aufrichtigkeit sind die Begleiter des Mutes.

    Walter Rathenau

  16. Etwas Zögern lässt nie etwas zustande kommen

    Demokrit

  17. Unter allen Lügnern auf der Welt sind manchmal die eigenen Ängste die schlimmsten

    Rudyard Kipling

  18. Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.

    William Jennings Bryan

  19. Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.

    Jean Paul

  20. Man erschrickt nur vor Drohungen; mit vollendeten Tatsachen findet sich der Mensch schnell ab.

    Oswald Spengler