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Sprüche über Beruf

560 Sprüche — Seite 6

  1. Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

    — Katharina von Siena

  2. Höher steht gerades Scheitern als krummer Sieg.

    — Sophokles

  3. Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht zu können, solange ist es ihm unmöglich es zu tun.

    — Baruch de Spinoza

  4. Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.

    — Christian Morgenstern

  5. Jeder Mensch ist ein Sklave der Notwendigkeit, aber der Sklave, der sich dessen bewusst ist, ist weit überlegen

    — Simone Weil

  6. Das Geheimnis aller Erfinder ist, nichts für unmöglich anzusehen.

    — Justus Freiherr von Liebig

  7. Der Mensch sollte sich nie schämen, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Damit drückt er - in anderen Worten - nur aus, dass er heute klüger ist als gestern.

    — Alexander Pope

  8. Behauptungen sind keine Beweise, auch nicht, wenn sie lautstark wiederholt werden.

    — Wilhelm Hasenclever

  9. Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit

    — Marcus Tullius Cicero

  10. Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.

    — Paul Johann Ludwig von Heyse

  11. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    — Rosa Luxemburg

  12. Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk

    — Hesiod

  13. Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.

    — Rudolf Virchow

  14. Sei nicht milde und nachsichtig, wo Strenge notwendig ist. Es wird Dir nicht als Güte, sondern als unverzeihliche Schwäche ausgelegt und Du begehst eine Sünde.

    — Heinrich Martin

  15. Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.

    — Wilhelm Raabe

  16. Gewöhne dich daran, Dinge und Menschen immer und in jedem Fall nach ihrer guten Seite hin zu beurteilen

    — Vinzenz von Paul

  17. Willst du deine Arbeit so verrichten, wie Gott sie verlangt, dann verrichte sie aus Liebe

    — Vinzenz von Paul

  18. Die Arbeit ist die erste Grundbedingung allen menschlichen Lebens, und zwar in einen solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: sie hat den Menschen selbst geschaffen.

    — Friedrich Engels

  19. Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.

    — Karl Kraus

  20. Ungerechtfertigtes Lob kann Schwache gefährden, ungerechter Tadel auch Starke vom rechten Weg ableiten.

    — Georg Ebers